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Heleen van den Hombergh
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Neue Rhein Zeitung about DVD

Hausmusik
Hörprobe / Das alte "Bimhuis" gibt's nicht mehr. Dafür klingt der Jazz im futuristischen Gebäude. Und daheim auf DVD.

Treten Sie ein ins Bimhuis. Aber beliben Sie dabei zu Hause in Ihrem Sessel sitzen. Wer das wahr machen will, der benötigt keine Zeitmaschine und auch keinen Scotty, der das Publikum hinauf "beamt". Er bracht nur einen DVD-Player und die vier ersten Silberscheiben einer neuen Reihe für die Liebhaber des zeitgenössischen Jazz.
Seit 1974 besaß Hollands Jazz- und Improvisationsszene ein Domuzil, das weit über die Grenzen des Nachbarlandes hinaus bekannt is. Fällt nämlich der Name "Bimhuis", entsteht in vielen musikliebhabenden Gesichtern ein Lächeln und die dazu gehörenden Köpfe nicken begeistert.
Doch die Location in der Amsterdamer "Oude Schans" wurde geschlossen. Zwischen Rotlichtbezirk und dem Rembrandthuis brachten insbesondere Han Bennink und Willem Breuker der Holländern Krach und Geräusche näher. Nun lautet die Adressse Piet Heinkade 3, wo ein niegelnagelneues Musikzentrum hochgezogen wurde, das sich Bimhuis und Muziekgebouw teilen. Das gebäude ragt im Wortsinne heraus: futuristisch schwingt es in Richting "Het IJ", einem Terrain des Amsterdamer Hafens, und ermöglicht großzügige Blicke über das Wasser (..) Frischer Wind, den Jazzabteilungschef Harry velleman in die richtigen Kanäle leitet. Die erste DVD-Charge präsentiert Tineke Postma, Amina Figarova, Heleen van den Hombergh und Martijn van Iterson & Ilja Reijngoud. (..)
Schließlich tritt die Vokalistin Heleen van den Hombergh in die holländischen Sängerinnenfußstapfen von Greetje Bijma oder Masha Bijlsma.

Klaus Hübner
3. Mai 2006